Markus

Was ist Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg?

GFK-Grundlagen

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Kommunikations- und Haltungsansatz des amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg. Sie hilft, Konflikte zu klären, ohne anzugreifen und ohne klein beizugeben. Dafür trennt sie, was passiert ist, von dem, was es in dir auslöst: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Ziel ist, dass beide Seiten hören können, … Weiterlesen

Wie gebe ich Feedback, ohne dass es als Angriff ankommt?

Team & Führung

Feedback kommt ohne Angriff an, wenn du fünf Dinge in dieser Reihenfolge tust: Kläre vor dem Gespräch, was du erreichen willst. Sprich über Fakten und kennzeichne deine Interpretation als solche. Zeig deinem Gegenüber, dass du ihm eine gute Absicht zutraust. Sag konkret, was du dir stattdessen wünschst. Und stell eine … Weiterlesen

Wie streiten wir fair?

Konflikte & Deeskalation

Fair streiten funktioniert mit wenigen Regeln, die so einfach sind, dass sie auch im Affekt abrufbar bleiben: ein Stopp-Wort mit fester Rückkehrzeit, keine Archäologie, also nur der aktuelle Anlass, eine klar benannte Gürtellinie und Reparatur als fester Bestandteil des Streits. Und die wichtigste Regel über den Regeln: Vereinbart sie im … Weiterlesen

Wie lerne ich Empathie? Fünf Übungen für den Alltag

Empathie & Zuhören

Empathie ist trainierbar, und zwar am besten an unspektakulären Alltagssituationen: an der Supermarktkasse, im Meeting, beim Abendessen. Wer erst im großen Streit übt, übt zu spät, denn unter Stress fällst du auf deine alten Muster zurück. Hier sind fünf Übungen aus unserer Seminarpraxis, aufsteigend sortiert: Die ersten kannst du heimlich … Weiterlesen

Was ist Empathie in der GFK?

Empathie & Zuhören

Empathie bedeutet in der GFK, deine Aufmerksamkeit vollständig auf das zu richten, was in einem anderen Menschen gerade lebendig ist: auf seine Gefühle und Bedürfnisse. Du bewertest nicht, du tröstest nicht, du berätst nicht, du bleibst bei ihm. Empathie richtet sich damit weniger auf den Inhalt eines Satzes als auf … Weiterlesen

Was ist Empathie in der GFK?

Empathie & Zuhören

Empathie heißt in der Gewaltfreien Kommunikation: Du willst verstehen, wie es einem anderen Menschen gerade geht, was ihm wichtig ist und was er sich wünscht. Einverstanden sein musst du dafür nicht. Du hörst dabei weniger auf den Wortlaut seiner Sätze als auf das, was dahinter liegt, und deine eigenen Lösungen … Weiterlesen

Bitte oder Forderung: woran erkenne ich den Unterschied?

GFK-Grundlagen

Eine Bitte erkennst du daran, dass ein Nein erlaubt ist. Sonst ist es eine Forderung mit freundlicher Verpackung. Nur klingen beim Aussprechen beide gleich, der Unterschied zeigt sich erst hinterher, nämlich an deiner Reaktion auf das Nein. Wer nach einem Nein schmollt, straft oder nachverhandelt, bis das Ja kommt, hat … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Bitte in der GFK?

GFK-Grundlagen

Eine Bitte in der GFK ist konkret, positiv formuliert und lässt ein Nein zu. Konkret heißt: Dein Gegenüber weiß danach genau, was du dir wünschst und wann. Positiv heißt: Du sagst, was du willst, und zählst nicht auf, was aufhören soll. Und am Nein erkennst du im Nachhinein, was es … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Bitte in der GFK?

GFK-Grundlagen

Eine Bitte formulierst du in der GFK nach vier Kriterien: Sag, was du willst (statt aufzuzählen, was aufhören soll), überprüfe, ob es machbar ist, sei so konkret wie möglich und bleibe bei einem Nein in Verbindung. Diese vier Punkte erhöhen die Chance, dass deine Bitte als Wunsch ankommt statt als … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Beobachtung ohne Bewertung?

GFK-Grundlagen

Eine Beobachtung ohne Bewertung beschreibt, was konkret passiert ist, so genau, dass eine Kamera es hätte aufzeichnen können: „Du hast während meines Satzes zweimal aufs Handy geschaut.“ Eine Bewertung legt eine Deutung darüber: „Du hörst mir nie zu.“ In der GFK ist die Beobachtung der erste Schritt, weil ein Gespräch … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Beobachtung ohne Bewertung?

GFK-Grundlagen

Nimm den Satz, den du sagen willst, und stell ihm zwei Fragen: Was führt mich zu dieser Interpretation? Und was hätte eine Kamera aufgezeichnet? Aus „Du hörst mir nie zu“ wird dann „Du greifst zu deinem Handy, während ich rede.“ Eine Beobachtung ohne Bewertung ist das, was übrig bleibt, wenn … Weiterlesen

Was sind Bedürfnisse in der GFK?

GFK-Grundlagen

Bedürfnisse sind in der GFK die Grundanliegen hinter deinen Gefühlen und Handlungen: Ruhe, Sicherheit, Verlässlichkeit, Respekt, Verbindung, Selbstbestimmung. Alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse, nur ihre Dringlichkeit ist unterschiedlich. Strategien hingegen sind konkrete, beobachtbare Handlungen. Von einer Strategie unterscheidet sich ein Bedürfnis also durch ein einfaches Merkmal: Im Bedürfnis kommt keine … Weiterlesen

Was sind Bedürfnisse in der GFK?

GFK-Grundlagen

Bedürfnisse sind in der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) die Grundanliegen hinter deinen Gefühlen und Handlungen: Respekt, Verlässlichkeit, Klarheit, Zugehörigkeit, Autonomie. Alle Menschen teilen dieselben Bedürfnisse, nur ihre Dringlichkeit unterscheidet sich von Situation zu Situation. Im Alltag treten sie selten unter diesem Namen auf. Meistens klingen sie wie Werte: Deine Kollegin sagt … Weiterlesen

Bedürfnisliste: welche Bedürfnisse gibt es?

GFK-Grundlagen

Bedürfnisse sind in der GFK die universellen Beweggründe hinter allem, was Menschen tun: Sicherheit, Verbindung, Autonomie, Wirksamkeit und einige Dutzend mehr. Universell heißt, jeder Mensch kennt sie, unabhängig von Alter, Kultur und Lebenslage. Was sich unterscheidet, sind die Wege, auf denen wir sie uns erfüllen. Hier findest du die gut … Weiterlesen

Bedürfnis oder Strategie: was ist der Unterschied?

GFK-Grundlagen

Ein Bedürfnis ist das Wozu hinter deinem Wunsch, eine Strategie ist der konkrete Weg dahin. Bedürfnisse sind universell und hängen an keiner bestimmten Person, keinem Ort und keiner Uhrzeit: Erholung, Verlässlichkeit, Nähe, Sicherheit. Strategien legen fest, wer wann was tut: dass du am Wochenende zuhause bleibst, dass die Reviews bis … Weiterlesen

Aktives Zuhören: wie geht das konkret?

Empathie & Zuhören

Aktives Zuhören besteht aus einer Handvoll Techniken: zusammenfassen, was du gehört hast, nachfragen, was unklar ist, Gefühle ansprechen, die du wahrnimmst, und Schweigen aushalten, statt jede Pause zu füllen. Die Techniken sind schnell gelernt. Was den Unterschied macht, ist die Absicht dahinter, denn dein Gegenüber merkt in Sekunden, ob du … Weiterlesen

Wie höre ich empathisch zu?

Empathie & Zuhören

Empathisch zuhören heißt in der Gewaltfreien Kommunikation: Du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Bedürfnisse hinter dem, was jemand sagt. Ratschläge, Bewertungen und eigene Geschichten stellst du so lange zurück. Die Frage, die dich dabei leitet: Was fühlt diese Person gerade, und was braucht sie? Auf den Inhalt kannst … Weiterlesen

Was ist Selbstempathie?

Empathie & Zuhören

Selbstempathie bedeutet, deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse genauso ernst zu nehmen wie die deines Gegenübers. Du hältst kurz an, benennst, was in dir los ist, und suchst das Bedürfnis dahinter, ohne dich dafür zu verurteilen. In der Gewaltfreien Kommunikation ist Selbstempathie die Voraussetzung dafür, empathisch zuzuhören: Wer sich selbst nicht … Weiterlesen

Wenn Einbeziehen zu Frust führt

Systemisches Konsensieren

„Warum fragt ihr uns denn überhaupt, wenn ihr es am Ende doch so macht, wie ihr es wollt?“ Vielleicht hast du diesen Satz schonmal gehört, von deinen Kindern oder Kollegen? Das passiert, wenn gute Absichten nach hinten losgehen. Viele Menschen möchten heute bewusster und kooperativer führen. Sie holen Meinungen ein, … Weiterlesen

Vom Gegen- zum Miteinander

Konflikte & Deeskalation

Eine Übung für den Alltag Wenn du das nächste Mal anderer Meinung mit jemandem bist, vielleicht geht es um Politik, eure gemeinsamen Kinder, das Projekt an dem ihr grade arbeitet oder ihr redet einfach über Gott und die Welt, dann kannst du mit diesem Tool eure Diskussion auf ein anderes … Weiterlesen

Drama erkennen, ohne mitzuspielen

Konflikte & Deeskalation

Das Drama-Dreieck nach Stephen Karpman beschreibt drei Rollen, in die wir in emotional schwierigen Momenten unbewusst rutschen: Opfer, Retter und Täter. Diese Rollen fühlen sich richtig an und halten den Streit trotzdem am Laufen. Wer die eigene Rolle bemerkt, kann einen Schritt zur Seite machen und aussteigen, statt weiter mitzuspielen. … Weiterlesen

Nein sagen lernen: warum dein Ja sonst nichts wert ist

Selbst & Grenzen

Nein sagen fällt vielen schwer, und ausgerechnet die GFK kann das noch verstärken: Wer gelernt hat, sich einzufühlen, sagt am Ende oft noch häufiger Ja. Damit dein Ja etwas wert ist, brauchst du ein Gegengewicht. Kurzfristig hilft eine Pause vor der Antwort, mittelfristig, deine Grenzen früh zu spüren, und langfristig, … Weiterlesen

Wie stehst du zu Geld?

Selbst & Grenzen

Wie stehst du zu Geld? Stell dir vor, dein bester Freund zieht demnächst um, und bittet dich, ihm beim Umzug zu helfen. Wahrscheinlich hast du an dem Samstag noch nichts vor, dein Rücken macht gerade auch keine Probleme und du möchtest ihn gerne unterstützen. Als du ihm gerade antworten möchtest, … Weiterlesen

Über das Für und Wider von Diagnosen

Haltung & Gesellschaft

Über das Für und Wider von Diagnosen Heute schlachten wir mal das goldene Kalb der GFK und widmen uns dem Thema Diagnosen. Marshall Rosenberg hat sie in jedweder Form abgelehnt, weil sie den empathischen menschlichen Kontakt im Hier und Jetzt erschweren. „Diagnostizieren ist eine katastrophale Art der Kommunikation. Anderen Menschen … Weiterlesen

Grenzen setzen als Führungskraft

Team & Führung

Grenzen setzen – Kann eine Kündigung mit der Gewaltfreien Kommunikation vereinbar sein? Grenzen zu setzen ist ein Thema, das in der GFK Community oft kontrovers diskutiert wird. In diesem Artikel beziehe ich mich auf die Facette „dem Handeln eines anderen Grenzen setzen“, daneben gibt es natürlich auch noch die eigenen … Weiterlesen

GFK: Haltung oder Methode?

GFK-Grundlagen

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine Haltung, kein starres System. Sie prägt unser Denken und Handeln durch Prinzipien und Grundannahmen, und fördert durch Reflexion und Praxis empathische Verbindungen.

Gruppen mit klaren Bitten anleiten

Trainer & Ausbildung

Die Kunst effektiver Gruppenleitung liegt in klar formulierten Bitten. Sprechen Sie Personen direkt an, legen Sie fest, welche Art von Antwort Sie erwarten, und nutzen Sie visuelle Hilfsmittel, um Beiträge zu verdeutlichen. Fragen Sie nach Einwänden, um effizientere Entscheidungen zu treffen und geben Sie der Gruppe ein klares Signal, wenn Ihre Bitte erfüllt ist.

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