Coaching mit Markus Castro

1:1-Begleitung bei Konflikten, Entscheidungen und beruflichem Sparring. Online oder in Potsdam.

Einzelsitzungen, online oder in Potsdam. Lieber direkt? Ruf an unter 01578 8672755 oder schreib mir eine Mail.

Markus Castro im Coaching-Gespräch mit einer Klientin

Das hier ist die Einzelbegleitung, 1:1 mit mir. Wenn du Gewaltfreie Kommunikation lieber regelmäßig in einer festen Gruppe üben willst, bist du in der GFK-Coachinggruppe besser aufgehoben.

Womit Menschen zu mir kommen

Manchmal kommt man allein nicht weiter. Ein Konflikt raubt dir Schlaf oder im Team steht ein schwieriges Gespräch an. Vielleicht willst du auch ein Seminarkonzept klären oder brauchst Mentoring in der Zertifizierung. Im Coaching sortieren wir, was gerade wichtig ist und woran du als Nächstes arbeiten möchtest.

Mentoring in der Zertifizierung

Vielleicht steckst du mitten in der Zertifizierung zur GFK-Trainerin und weißt gerade nicht, was der nächste Schritt ist. Der Weg ist lang, und über weite Strecken geht man ihn allein. Im Mentoring schaue ich mit dir auf deinen Stand: was schon trägt, was noch fehlt und was jetzt dran ist. Ich bin diesen Weg selbst gegangen und weiß, wie gut es tut, wenn jemand ihn kennt.

Seminar- und Moderations-Sparring

Oder du konzipierst ein eigenes Seminar, und es wird einfach nicht rund: Material hast du reichlich, nur der rote Faden fehlt. Vielleicht steht auch eine Moderation an, und dir will zu genau dieser Gruppe nichts einfallen. Dann arbeiten wir im kollegialen Sparring. Wir schärfen das Ziel, sortieren dein Material und entwickeln einen konkreten Ablauf für deinen nächsten Schritt.

Ein Gespräch im Team vorbereiten

Oder es knirscht in deinem Team, und du willst das klären, als Kollegin oder als Führungskraft. Alle spüren, dass etwas im Raum steht, und trotzdem schiebst du das Gespräch vor dir her, weil du nicht weißt, wie du es beginnen sollst, ohne dass es eskaliert. Genau dieses Gespräch bereiten wir vor: was du ansprechen willst, worum es dir eigentlich geht, und wie du im Kontakt bleibst, wenn dein Gegenüber zumacht.

Wenn dafür das ganze Team an einen Tisch soll, ist Moderation der passende Rahmen. Geht es um einen festgefahrenen Konflikt zwischen dir und einer zweiten Person, kann Mediation passen. Im Coaching geht es um dich und deinen Teil des Gesprächs.

Illustration: Hände ordnen sechs Bedürfniskarten auf einem Tisch.
Illustration: Arbeit mit Bedürfniskarten.

Und oft ist der Anlass privat.

Lena* wünscht sich seit Jahren Kinder. Ihr Freund hat Angst vor der Verantwortung, dabei weiß sie, wie liebevoll er mit Kindern umgehen kann. Sie ist wütend, denkt an Trennung, und hängt doch an ihm: Sie sind ein Paar, seit sie 17 ist. Dazu kommt, dass sie in der Beziehung immer die Einfühlsame ist. Das stabilisiert die Beziehung, aber es laugt sie aus. Sie kommt zu mir, um zu klären, wie sie mit ihrem Freund reden kann. Im Laufe unserer Gespräche geht es dann um etwas Größeres: Was wünscht sie sich eigentlich von ihrem Leben? Wo soll es für sie hingehen?

Miriam* ärgert sich, dass im Familienchat niemand geantwortet hat. Während sie ihrem Ärger Luft macht, kommt darunter etwas anderes zum Vorschein: das Gefühl, immer für alle da sein zu müssen, und dass niemand für sie da ist, wenn es darauf ankommt. Der Ärger verwandelt sich in Traurigkeit. Ich höre den Tränen zu und gebe ihnen Raum. Und als sie sich danach zusammenreißen will, um „das Ganze abzuschließen“, helfe ich ihr stattdessen, klar zu benennen, was sie sich wünscht, und eine konkrete Bitte zu formulieren für das nächste Mal, wenn sie jemanden zum Zuhören braucht.

So unterschiedlich die Anlässe sind: Meistens beginnt es mit etwas Konkretem. Ein Konzept wird nicht fertig, ein Gespräch steht an oder ein Gefühl will nicht weichen. Oft zeigt sich darunter, worum es wirklich geht. Das gilt für die beruflichen Themen genauso, denn Führung ist auch Beziehung, und hinter der Rolle darfst du bei mir Mensch sein.

* Namen geändert.

Wie eine Sitzung abläuft

Wir sitzen uns gegenüber, und du erzählst mir, weswegen du gekommen bist. Meistens ist das am Anfang noch abstrakt: „Es geht um Grenzen.“ „Bei uns kriselt es.“ Ich helfe dir beim Sortieren und Fokussieren. Wir suchen eine Situation, die oben aufliegt, einen konkreten Auslöser, der stellvertretend für dein Thema steht. Dann schauen wir hin: Wie fühlst du dich, wenn du daran denkst? Womit hängt das zusammen?

In der ersten Stunde arbeiten wir meist im Sitzen, um miteinander vertraut zu werden. Später kommen weitere Bausteine dazu, je nachdem, was dir hilft: Bodenanker, die Bewegung in den Körper bringen. Arbeit mit Rollen und Mustern, mit dem Inneren Team, mit Atmung oder Focusing. Ich habe eine breite Palette und wähle daraus, was zu dir und deinem Prozess passt.

Kommst du fürs Mentoring oder Sparring, sind wir handfester unterwegs. Dann liegt dein Konzept auf dem Tisch, oder wir spielen das anstehende Gespräch durch und prüfen gemeinsam, welche Formulierungen und nächsten Schritte für dich passen.

Wenn wir mehrere Sitzungen Zeit haben, gehen wir näher an die Wurzel. Dann trainieren wir auch konkret, was in deiner Situation hilfreicher wäre, und wie du früher gegensteuern kannst, bevor es wieder so weit kommt.

Bedürfniskarten auf einem Holzboden

Was ich nicht anbiete

Quick-Win-Coaching oder eine rein rationale Arbeit, bei der Verstehen als Abschluss gilt. Gefühle und körperliche Reaktionen dürfen Teil des Coachings sein.

Meine Haltung

Ich arbeite traumasensibel

Viele unserer Reaktionen sind keine bewussten Entscheidungen, sondern Schutzmechanismen unseres Nervensystems. Bei mir gibt es deshalb kein „reiß dich zusammen“. Wir vereinbaren einen klaren, vertraulichen Rahmen, in dem auch schwierige Gefühle Platz haben dürfen. Ich weiß, wie schwer es sein kann, sich zu öffnen, aus Scham, oder weil man selbst noch nicht weiß, was man eigentlich erzählen soll. Auch ein „ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“ ist ein guter Anfang.

Ich kenne Neurodiversität

Ich lebe selbst mit ADHS. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich problematische Muster anfühlen, und dass ausgerechnet das, was in Coaching und GFK zentral ist, mit ADHS besonders schwer sein kann: fühlen, die eigenen Bedürfnisse spüren, dranbleiben. Wenn du neurodivergent bist, findest du bei mir eine Begleitung, die dich nicht verbiegen will.

Ich verspreche dir keine Wunder

Die Gewaltfreie Kommunikation ist für mich keine starre Methode. Sie hilft uns, uns zu orientieren, wenn es schwierig wird. Ich arbeite ehrlich mit dir am nächsten Schritt, statt schnelle Antworten zu versprechen, die es für schwierige Fragen ohnehin nicht gibt.

Wozu Coaching beitragen kann

„Das Maß an Klarheit ist gerade unerträglich“, hat eine Klientin einmal im Prozess zu mir gesagt.

Solche Momente nehmen wir ernst. Wir schauen gemeinsam, was diese Klarheit für dich bedeutet und welcher nächste Schritt passt.

Klarheit

Du kannst genauer verstehen, was in dir vorgeht.

Entlastung

Es kann entlasten, das Schwere nicht allein sortieren zu müssen.

Handlungsfähigkeit

Wir prüfen konkrete nächste Schritte.

Selbstverständnis

Du kannst eigene Muster genauer wahrnehmen und Reaktionen bewusster wählen.

Gut zu wissen

Wie läuft das praktisch ab?

Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Darin klären wir dein Anliegen und den Rahmen und schauen, ob es zwischen uns passt. Danach folgen einzelne Sitzungen von 60 Minuten, mit 15 Minuten Puffer, damit nichts abgeschnitten werden muss. Den Rhythmus bestimmst du.

Online oder vor Ort?

Beides ist möglich. Online sehen wir uns per Video, vor Ort empfange ich dich in Potsdam.

Was kostet das Coaching?

Eine Sitzung von 60 Minuten kostet 80 Euro, wenn du sie privat zahlst, und 140 Euro, wenn deine Firma die Kosten übernimmt. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal reicht ein einziges Gespräch, um etwas zu lösen, manchmal begleite ich Menschen über einen längeren Zeitraum. Du gibst das Tempo vor.

Einzelcoaching, Coachinggruppe, Moderation oder Mediation, was passt?

Hier geht es um 1:1-Begleitung. Es dreht sich um dich und deinen Anteil. Willst du GFK regelmäßig in einer festen Gruppe üben, ist die GFK-Coachinggruppe der Ort. Soll ein ganzes Team gemeinsam an einer Frage arbeiten, passt Moderation. Steckt ihr als zwei Parteien in einem Konflikt fest, kann Mediation der richtige Rahmen sein.

Ist Coaching dasselbe wie Therapie?

Nein. Coaching begleitet dich bei Klärung, Entscheidungen und im Umgang mit dir selbst. Es ersetzt keine Psychotherapie. Bei akuten Krisen oder psychischen Erkrankungen sind therapeutische oder ärztliche Angebote der richtige Ort. Ich sage dir das ehrlich, wenn ich diesen Eindruck habe.

Wie vertraulich ist das?

Was du mir erzählst, behandle ich vertraulich und gebe es nicht ohne deine Zustimmung weiter. Nur wenn es um eine akute Gefahr für dich oder andere ginge, spreche ich das offen mit dir an. Als Coach habe ich keine gesetzliche Schweigepflicht wie eine Ärztin oder Anwältin. Umso wichtiger ist mir dieser vertrauliche Rahmen.

Gibt es einen ermäßigten Tarif?

Nein. Es gilt der Satz von 80 Euro privat und 140 Euro für Firmen pro Sitzung von 60 Minuten. Einen Sozial- oder Ermäßigungstarif gibt es nicht. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Markus Castro

Über mich

Ich bin international zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC) und zertifizierter Moderator und Ausbilder für Systemisches Konsensieren (SK-Prinzip). Außerdem bin ich Soziokratischer Gesprächsführer, Metaplan-Moderator, staatlich anerkannter Erzieher und Ingenieur.

In den letzten 15 Jahren habe ich rund 1000 Tage eigene Trainings und Moderationen gegeben, 250 Tage Fortbildung absolviert, und etwa 1000 Stunden eigene Prozessarbeit in Therapie und Selbsterfahrung gemacht. Das ist mir wichtig zu sagen, weil ich dich nur dorthin begleite, wo ich selbst schon war. Ich nehme mich da nicht aus.

Gelernt habe ich unter anderem von Simran Wester, Klaus Karstädt, Kelly Bryson, Robert Gonzales, Robert Krzisnik und Frank Gaschler. Vertieft habe ich mich in Entscheidungsfindung, Dragon Dreaming, Living Compassion, Breathwork, Coaching, Konfliktschlichtung und Systemik.

Sollen wir uns kennenlernen?

Am einfachsten rufst du mich an oder schreibst mir eine kurze Nachricht. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir in Ruhe, ob es zwischen uns passt. Du entscheidest danach, wie es weitergeht.

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