GFK-Grundlagen

Was heißt gewaltfrei in der Gewaltfreien Kommunikation?

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Gewaltfrei beschreibt in der Gewaltfreien Kommunikation eine Richtung im Sprechen und Handeln. Körperliche Übergriffe gehören selbstverständlich zum Gewaltbegriff. Die GFK nimmt zusätzlich alltägliche Formen von Druck in den Blick: abwerten, beschuldigen, drohen, beschämen oder einen Menschen mit Urteilen festlegen. Der Anspruch lautet, den eigenen Anteil daran zu erkennen und andere … Weiterlesen

Was ist die Bedürfnispyramide nach Maslow?

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Die Bedürfnispyramide ist ein Modell des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Es ordnet menschliche Bedürfnisse in fünf Stufen, von körperlichen Grundbedürfnissen unten bis zur Selbstverwirklichung oben, und legt nahe, dass die unteren zuerst versorgt sein wollen. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) arbeitet ebenfalls mit Bedürfnissen, verzichtet … Weiterlesen

Wertschätzung ausdrücken: mehr als Lob

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„Du bist toll“ kann jeder sagen. „Dass du gestern die Kinder genommen hast, hat mir den Abend gerettet“ kann nur jemand sagen, der hingeschaut hat. Genau darin liegt der Unterschied zwischen pauschalem Lob und Wertschätzung. Wertschätzung beschreibt auf Augenhöhe, was ein Mensch getan hat und warum es für dich wichtig … Weiterlesen

Scham und Schuld: Was ist der Unterschied?

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Schuld und Scham liegen nah beieinander, führen aber in verschiedene Richtungen. Schuld sagt: Ich habe etwas getan, das ich ändern oder reparieren will. Scham sagt: Mit mir stimmt grundsätzlich etwas nicht. Der erste Satz kann Verantwortung in Gang bringen. Der zweite macht Menschen oft so klein, dass sie lieber verschwinden … Weiterlesen

GFK-Übungsgruppe finden: So wird aus Wissen Praxis

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Ein Seminar kann dir eine Landkarte geben. Eine Übungsgruppe bringt dich auf die Straße. Erst in echten Beispielen merkst du, wie schwer es sein kann, eine Beobachtung von einer Bewertung zu trennen, ein Gefühl zu benennen oder eine Bitte offen zu lassen. Eine gute GFK-Übungsgruppe ist kein Ort für perfekte … Weiterlesen

GFK lernen: Womit anfangen?

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Mit dem Mund halten. Das klingt nicht nach dem, was man auf einer GFK-Website erwartet. Aber der wichtigste erste Schritt in der Gewaltfreien Kommunikation ist nicht, anders zu sprechen. Es ist, zu bemerken, was im eigenen Kopf passiert, bevor man den Mund aufmacht. Der häufigste Anfängerfehler Die meisten Menschen, die … Weiterlesen

GFK und Klartext: Freundlich und klar sprechen

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Gewaltfreie Kommunikation wird manchmal mit besonders vorsichtiger Sprache verwechselt. Dann klingt es, als dürfe ein Nein nie deutlich sein oder als müsse jede Grenze mit einer langen Erklärung abgefedert werden. Das ist eine verkürzte Vorstellung. Klarheit und Freundlichkeit können zusammengehen. Klartext beginnt bei dem, was du tust Ein klarer Satz … Weiterlesen

GFK und Höflichkeit: Was ist der Unterschied?

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Höflichkeit regelt vor allem die Form eines Gesprächs. Gewaltfreie Kommunikation fragt zusätzlich, ob du ehrlich sagst, was los ist, und ob die andere Person darauf antworten darf. Du kannst sehr höflich lügen, ausweichen oder Druck machen. Du kannst auch unbequem klar sein und dabei beim konkreten Verhalten, bei deiner Wirkung … Weiterlesen

Was heißt GFK-Haltung eigentlich?

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„Das war aber nicht gewaltfrei“ verrät oft schon das Problem. Wenn eine Methode zur Regelpolizei wird, ist der andere Mensch wieder der Prüfgegenstand. GFK-Haltung ist kein Besitz und kein reiner Charakter. Sie beschreibt eher, wie ein Mensch Überzeugungen, Wünsche, Ängste und Erfahrungen im Alltag in Handeln übersetzt. Gewaltfreie Kommunikation kann … Weiterlesen

Gefühle unterdrücken: was es kostet und was stattdessen geht

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Weggedrückte Gefühle verschwinden selten. Sie wechseln den Kanal: Gereiztheit, Zynismus oder ein Ausbruch bei einer Kleinigkeit Wochen später können Hinweise sein. Viele Menschen haben gelernt, schnell weiterzumachen. „Passt schon. Alles gut. Weiter im Text.“ Dieser Satz kann kurzfristig schützen. Wenn er zum Dauerprogramm wird, verliert man oft den Kontakt dazu, … Weiterlesen

Wie sieht wertschätzende Kommunikation im Team konkret aus?

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Wertschätzende Kommunikation heißt konkret: Du beschreibst, was jemand getan hat, und sagst, was es bewirkt hat. „Dass du am Mittwoch die Übergabe übernommen hast, hat mir den Rücken freigehalten, die Frist hätten wir sonst gerissen.“ Dieser Satz ist wertschätzende Kommunikation, während „Super Job, Leute, ihr seid ein Spitzenteam!“ Geräuschkulisse bleibt. … Weiterlesen

Was sind die vier Schritte der GFK?

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Die vier Schritte der GFK sind Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Du beschreibst, was konkret passiert ist, sagst, was es in dir auslöst, benennst, worum es dir dabei geht, und schließt mit einer Bitte, die ein Nein zulässt. Die Schritte sind ein Denkweg für schwierige Gespräche, kein Sprechskript. Wer sie … Weiterlesen

Was sind die vier Ohren der GFK?

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Die vier Ohren der GFK sind ein Modell dafür, wie du einen Vorwurf aufnehmen kannst. Es gibt vier Möglichkeiten: Mit den Wolfs-Ohren nach außen hörst du einen Angriff und schlägst zurück. Mit den Wolfs-Ohren nach innen gibst du dir selbst die Schuld. Mit den Giraffen-Ohren nach außen hörst du, was … Weiterlesen

Wie übersetze ich Urteile in Bedürfnisse?

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Urteile übersetzen heißt, eine Bewertung wie „Du bist echt schlampig!“ als Hinweis auf ein eigenes Bedürfnis zu lesen, hier zum Beispiel Ordnung und Struktur. Dabei hilft die Kopfstand-Methode: Du drehst die Bewertung ins Gegenteil, aus „schlampig“ wird „ordentlich“, und dahinter steht das Bedürfnis, um das es dir eigentlich geht. Statt … Weiterlesen

Was sind Pseudogefühle?

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Pseudogefühle sind Wörter, die wie Gefühle klingen, aber vor allem beschreiben, was ein anderer dir angeblich angetan hat. „Übergangen“, „ignoriert“ oder „manipuliert“ sagen wenig darüber, wie es dir geht, und viel darüber, was du dem anderen vorwirfst. Du erkennst sie an einem einfachen Test: Wenn sich „von dir“ ergänzen lässt, … Weiterlesen

Wie formuliere ich Ich-Botschaften, die ankommen?

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Eine Ich-Botschaft, die ankommt, besteht aus drei Teilen: einem echten Gefühl, einem konkreten Anlass und einem Wunsch. Zum Beispiel: „Ich bin frustriert. Mir ist wichtig, dass meine Einwände geprüft werden. Magst du auf meinen Punkt von eben noch mal eingehen?“ Ich-Botschaften scheitern selten an dieser Formel. Sie scheitern an dem … Weiterlesen

Was ist Giraffensprache?

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Giraffensprache ist das Bild aus der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) für eine Sprache, die von den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen spricht, statt zu urteilen und Schuld zu verteilen. Marshall Rosenberg wählte die Giraffe, weil sie das Landtier mit dem größten Herzen ist und mit ihrem langen Hals den Überblick behält. … Weiterlesen

Warum klingt GFK so künstlich?

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Es gibt diesen Moment im Leben fast aller GFK-Lernenden, meistens in der Küche. Du kommst aus dem Seminar, voller guter Vorsätze, dein Partner erzählt genervt von seinem Tag, und du sagst zum ersten Mal im Ernstfall den Satz: „Bist du frustriert, weil dir Wertschätzung wichtig ist?“ Dein Partner hält inne, … Weiterlesen

Gefühlsliste: welche Gefühle gibt es?

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Für den Alltag reicht eine überschaubare Gefühlsliste: wenige Grundgefühle wie froh, traurig, wütend, ängstlich und erschöpft, dazu ihre feineren Schattierungen. In der GFK sortieren wir Gefühle danach, ob sie auf erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse hinweisen, denn dafür sind sie da. Auf unseren Karten steht über der Liste „Messfühler für Bedürfnisse“, … Weiterlesen

Wie benenne ich meine Gefühle?

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Um deine Gefühle zu benennen, brauchst du keinen großen Wortschatz. Zwei Fragen reichen: Wie viel Energie ist gerade in deinem Körper, viel oder wenig? Und fühlt es sich angenehm oder unangenehm an? Die beiden Antworten führen dich in einen von vier Bereichen, und erst dort suchst du nach dem genauen … Weiterlesen

Was ist Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg?

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Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Kommunikations- und Haltungsansatz des amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg. Sie hilft, Konflikte zu klären, ohne anzugreifen und ohne klein beizugeben. Dafür trennt sie, was passiert ist, von dem, was es in dir auslöst: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Ziel ist, dass beide Seiten hören können, … Weiterlesen

Bitte oder Forderung: woran erkenne ich den Unterschied?

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Eine Bitte erkennst du daran, dass ein Nein erlaubt ist. Sonst ist es eine Forderung mit freundlicher Verpackung. Nur klingen beim Aussprechen beide gleich, der Unterschied zeigt sich erst hinterher, nämlich an deiner Reaktion auf das Nein. Wer nach einem Nein schmollt, straft oder nachverhandelt, bis das Ja kommt, hat … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Bitte in der GFK?

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Eine Bitte in der GFK ist konkret, positiv formuliert und lässt ein Nein zu. Konkret heißt: Dein Gegenüber weiß danach genau, was du dir wünschst und wann. Positiv heißt: Du sagst, was du willst, und zählst nicht auf, was aufhören soll. Und am Nein erkennst du im Nachhinein, was es … Weiterlesen

Wie formuliere ich eine Beobachtung ohne Bewertung?

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Nimm den Satz, den du sagen willst, und stell ihm zwei Fragen: Was führt mich zu dieser Interpretation? Und was hätte eine Kamera aufgezeichnet? Aus „Du hörst mir nie zu“ wird dann „Du greifst zu deinem Handy, während ich rede.“ Eine Beobachtung ohne Bewertung ist das, was übrig bleibt, wenn … Weiterlesen

Was sind Bedürfnisse in der GFK?

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Bedürfnisse sind in der GFK die Grundanliegen hinter deinen Gefühlen und Handlungen: Ruhe, Sicherheit, Verlässlichkeit, Respekt, Verbindung, Selbstbestimmung. Alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse, nur ihre Dringlichkeit ist unterschiedlich. Strategien hingegen sind konkrete, beobachtbare Handlungen. Von einer Strategie unterscheidet sich ein Bedürfnis also durch ein einfaches Merkmal: Im Bedürfnis kommt keine … Weiterlesen

Bedürfnisliste: welche Bedürfnisse gibt es?

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Bedürfnisse sind in der GFK die universellen Beweggründe hinter allem, was Menschen tun: Sicherheit, Verbindung, Autonomie, Wirksamkeit und einige Dutzend mehr. Universell heißt, jeder Mensch kennt sie, unabhängig von Alter, Kultur und Lebenslage. Was sich unterscheidet, sind die Wege, auf denen wir sie uns erfüllen. Hier findest du die gut … Weiterlesen

Bedürfnis oder Strategie: was ist der Unterschied?

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Ein Bedürfnis ist das Wozu hinter deinem Wunsch, eine Strategie ist der konkrete Weg dahin. Bedürfnisse sind universell und hängen an keiner bestimmten Person, keinem Ort und keiner Uhrzeit: Erholung, Verlässlichkeit, Nähe, Sicherheit. Strategien legen fest, wer wann was tut: dass du am Wochenende zuhause bleibst, dass die Reviews bis … Weiterlesen

GFK: Haltung oder Methode?

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Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine Haltung, kein starres System. Sie prägt unser Denken und Handeln durch Prinzipien und Grundannahmen, und fördert durch Reflexion und Praxis empathische Verbindungen.

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