Warum deine Teilnehmenden beim reinen Zuhören aussteigen
Wenn du Info-Einheiten gibst, kennst du die Gesichter, die nach ein paar Minuten wegkippen. Reines Zuhören ermüdet, das lässt sich nicht wegmoderieren. Ich mache dazu im Seminar gern ein kleines Experiment mit einem Tangram. Erst lese ich die Anleitung nur vor, Stück für Stück, das gelbe Dreieck mit der Spitze … Weiterlesen
Warum gute Vorsätze im ersten Streit verdampfen
Vielleicht hast du dir vorgenommen, ruhiger zu bleiben, besser zuzuhören oder dich von deiner Mutter nicht mehr auf die Palme bringen zu lassen. Das sind gute Vorhaben. Und trotzdem eine unbequeme Prognose: Beim ersten richtigen Konflikt wird davon nichts abrufbar sein. Das liegt nicht an deiner Disziplin. Vorsätze sind Beschlüsse, … Weiterlesen
GFK-Übungsgruppe finden: So wird aus Wissen Praxis
Ein Seminar kann dir eine Landkarte geben. Eine Übungsgruppe bringt dich auf die Straße. Erst in echten Beispielen merkst du, wie schwer es sein kann, eine Beobachtung von einer Bewertung zu trennen, ein Gefühl zu benennen oder eine Bitte offen zu lassen. Eine gute GFK-Übungsgruppe ist kein Ort für perfekte … Weiterlesen
GFK lernen: Womit anfangen?
Mit dem Mund halten. Das klingt nicht nach dem, was man auf einer GFK-Website erwartet. Aber der wichtigste erste Schritt in der Gewaltfreien Kommunikation ist nicht, anders zu sprechen. Es ist, zu bemerken, was im eigenen Kopf passiert, bevor man den Mund aufmacht. Der häufigste Anfängerfehler Die meisten Menschen, die … Weiterlesen
Bodenanker: die Coaching-Methode erklärt
Bodenanker verlagern das Denken auf den Boden. Wer die vier Schritte abgeht statt sie nur abzulesen, kommt leichter aus dem Kopf in die Erfahrung. Die Methode ist kein Coaching-Zauber. Sie ist Struktur zum Draufstehen. Gerade deshalb kann sie auch für Menschen funktionieren, die mit GFK erst beginnen. Was ein Bodenanker … Weiterlesen
Wie übersetze ich Urteile in Bedürfnisse?
Urteile übersetzen heißt, eine Bewertung wie „Du bist echt schlampig!“ als Hinweis auf ein eigenes Bedürfnis zu lesen, hier zum Beispiel Ordnung und Struktur. Dabei hilft die Kopfstand-Methode: Du drehst die Bewertung ins Gegenteil, aus „schlampig“ wird „ordentlich“, und dahinter steht das Bedürfnis, um das es dir eigentlich geht. Statt … Weiterlesen
Was sind Pseudogefühle?
Pseudogefühle sind Wörter, die wie Gefühle klingen, aber eine Anklage transportieren. Verpackt in Ich-Sprache. Die meisten Leute bemerken das erst, wenn das Gespräch schon schiefgelaufen ist. „Übergangen“, „ignoriert“, „manipuliert“: das sagt dir wenig darüber, wie es dem Menschen wirklich geht. Aber viel darüber, was er dem anderen vorwirft. Du erkennst … Weiterlesen
Wie nehme ich Kritik an, ohne dichtzumachen?
Kritik annehmen funktioniert in drei Schritten: Erstens den ersten Impuls parken, du musst nicht sofort antworten. Zweitens heraushören, was an der Kritik brauchbar ist und worum es der anderen Person eigentlich geht. Drittens entscheiden, was du davon übernimmst, und diese Entscheidung darf bis morgen warten. Der wichtigste Satz steckt im … Weiterlesen
Wie läuft ein GFK-Seminar ab?
Ein GFK-Seminar wechselt zwischen kurzen Theorie-Einheiten am Flipchart und viel Übungszeit zu zweit oder in kleinen Gruppen. Geübt wird an Alltagssituationen, die die Teilnehmenden selbst mitbringen, und wie viel du davon erzählst, entscheidest du. Rollenspiele vor der ganzen Gruppe sind die Ausnahme, Stuhlkreis-Bekenntnisse kommen nicht vor. Die meiste Zeit sitzt … Weiterlesen
GFK-Beispiele: wie klingt Gewaltfreie Kommunikation im Alltag?
Gewaltfreie Kommunikation klingt im Alltag unspektakulärer, als ihr Ruf vermuten lässt. Ein brauchbarer GFK-Satz nennt, was passiert ist, was es mit dir macht und was du dir stattdessen wünschst, in normalem Deutsch und in einer Länge, die man aussprechen kann, bevor der andere den Raum verlässt. Hier sind zehn Situationen … Weiterlesen
Gefühlsliste: welche Gefühle gibt es?
Für den Alltag reicht eine überschaubare Gefühlsliste: wenige Grundgefühle wie froh, traurig, wütend, ängstlich und erschöpft, dazu ihre feineren Schattierungen. In der GFK sortieren wir Gefühle danach, ob sie auf erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse hinweisen, denn dafür sind sie da. Auf unseren Karten steht über der Liste „Messfühler für Bedürfnisse“, … Weiterlesen
Wie benenne ich meine Gefühle?
Gefühle klopfen nicht umsonst an, sie präsentieren dir eine Information auf dem Silbertablett, und die meisten Leute kommen an und sagen: Nee danke, kein Interesse. Oder sie nehmen das Tablett, gucken drauf und sagen: Stress. Das ist, als würde dein Betriebssystem dir eine detaillierte Fehlermeldung schicken, und du liest nur … Weiterlesen
Wie lerne ich Empathie? Fünf Übungen für den Alltag
Empathie ist trainierbar, und zwar am besten an unspektakulären Alltagssituationen: an der Supermarktkasse, im Meeting, beim Abendessen. Wer erst im großen Streit übt, übt zu spät, denn unter Stress fällst du auf deine alten Muster zurück. Hier sind fünf Übungen aus unserer Seminarpraxis, aufsteigend sortiert: Die ersten kannst du heimlich … Weiterlesen
Was ist Empathie in der GFK?
Empathie bedeutet in der GFK, deine Aufmerksamkeit vollständig auf das zu richten, was in einem anderen Menschen gerade lebendig ist: auf seine Gefühle und Bedürfnisse. Du bewertest nicht, du tröstest nicht, du berätst nicht, du bleibst bei ihm. Empathie richtet sich damit weniger auf den Inhalt eines Satzes als auf … Weiterlesen
Bedürfnisliste: welche Bedürfnisse gibt es?
Bedürfnisse sind in der Gewaltfreien Kommunikation die Beweggründe hinter allem, was Menschen tun, und jeder Mensch kennt sie, egal wie alt er ist und wo er lebt. Hier stehen die gut sechzig Bedürfnisse aus unserem Kartenset, nach Lebensbereichen sortiert, damit du schnell das Wort findest, das gerade passt. Die Gefühle … Weiterlesen
Aktives Zuhören: wie geht das konkret?
Aktives Zuhören besteht aus einer Handvoll Techniken: zusammenfassen, was du gehört hast, nachfragen, was unklar ist, Gefühle ansprechen, die du wahrnimmst, und Schweigen aushalten, statt jede Pause zu füllen. Die Techniken sind schnell gelernt. Was den Unterschied macht, ist die Absicht dahinter, denn dein Gegenüber merkt in Sekunden, ob du … Weiterlesen
Wie höre ich empathisch zu?
Empathisch zuhören heißt in der Gewaltfreien Kommunikation: Du richtest deine Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Bedürfnisse hinter dem, was jemand sagt. Ratschläge, Bewertungen und eigene Geschichten stellst du so lange zurück. Die Frage, die dich dabei leitet: Was fühlt diese Person gerade, und was braucht sie? Auf den Inhalt kannst … Weiterlesen
Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg als PDF: Übersicht und Übungsblätter
Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg besteht aus vier Schritten: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Sie helfen dir, in alltäglichen Gesprächen klarer zu sagen, was du wahrnimmst, fühlst und brauchst, ohne dem anderen einen Vorwurf zu machen. Hier bekommst du die vier Schritte im Überblick und dazu ein kostenloses PDF … Weiterlesen
Urteile in Bedürfnisse umwandeln: die Kopfstand-Methode in der GFK
GFK: Beobachten ohne Urteil, fühlen ohne Schuld, Bedürfnisse von Strategien trennen, klare Bitten äußern. Übung macht den Meister.


