Warum deine Teilnehmenden beim reinen Zuhören aussteigen

Handgezeichnete Sprechblase mit orangefarbenem Ausrufezeichen und dem Wort „Information“ in Blau.

Wenn du Info-Einheiten gibst, kennst du die Gesichter, die nach ein paar Minuten wegkippen. Reines Zuhören ermüdet, das lässt sich nicht wegmoderieren.

Ich mache dazu im Seminar gern ein kleines Experiment mit einem Tangram. Erst lese ich die Anleitung nur vor, Stück für Stück, das gelbe Dreieck mit der Spitze nach rechts und so weiter. Fast alle steigen aus. Dann kommt derselbe Text mit Bild dazu, schon leichter. Und im dritten Durchgang legen die Leute die Teile selbst. Die Botschaft, die dabei im eigenen Kopf entsteht, trägt weiter als jede Folie: Zuhören ist anstrengend, mit Bild wird es leichter, am besten sind die Leute selbst aktiv. Genau deshalb arbeite ich am liebsten mit Papiermedien, Flipchart, Bodenanker, Dinge zum Anfassen. Der Beamer zieht alle Aufmerksamkeit auf sich und ist weg, sobald du ihn ausschaltest. Eine Flipchart hängt das ganze Seminar an der Wand.

Das Tangram-Experiment in drei Durchläufen siehst du hier:

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Warum Visualisierung in den Info-Einheiten sinnvoll ist

Dieses Video ist bei YouTube eingebettet. Erst wenn du es lädst, werden Daten an Google/YouTube übertragen.

Zum Weiterlesen

Illustration: Information als Teil einer Lerneinheit

Wie du Flipcharts baust, die diesen Job machen, zeigt die Seite Flipcharts gestalten: die Überschrift ist dein Filter. Wie eine ganze Einheit strukturiert ist, siehst du beim PITT-Modell, und den Rahmen liefert Wie läuft ein GFK-Seminar ab?.

Markus Castro, CNVC-zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Impact Institut

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