Die Überschrift entscheidet, was von deiner Flipchart wegfällt

Infografik zu visuellen Frage- und Antworttechniken: Ein-Punkt-Frage, Karten-Abfrage, Zuruf-Frage, Mehr-Punkt-Frage, Raster/Szenario

Wenn du selbst an der Flipchart arbeitest, kennst du die Versuchung, alles draufpacken zu wollen. Am Ende steht ein volles Blatt, und keiner findet den Punkt.

Ich fange deshalb immer mit der Überschrift an, und zwar nicht nur, damit die Leute wissen, worum es geht. Die Überschrift ist mein Filter. Sie sagt mir schon beim Malen, was auf das Blatt gehört und was nicht. Alles, was nicht unter die Überschrift passt, fliegt raus. Bei meiner Flipchart „Die vier Elemente der GFK“ heißt das: Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten, kreisförmig um die Personen angeordnet, sonst nichts. Und was auffallen soll, schreibst du groß oder packst es in einen Container. Was im Hintergrund bleiben darf, klein und in hellem Grau. Der Leser sieht es trotzdem, es drängelt sich nur nicht vor.

An zwei echten Flipcharts zeige ich, wie Farbe, Symbole und Aufteilung zusammenspielen:

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Flipcharts gestalten: Die wichtigsten Elemente

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Zum Weiterlesen

Übersicht: visuelle Fragetechniken am Flipchart

Warum Visualisierung im Seminar überhaupt so viel ausmacht, siehst du auf der Seite zum Tangram-Experiment. Wie ein Seminar bei uns insgesamt aufgebaut ist, zeigt Wie läuft ein GFK-Seminar ab?, und den Weg zum Trainerberuf beschreibt Wie werde ich GFK-Trainer?.

Markus Castro, CNVC-zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Impact Institut

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