So finanzierst du deine GFK-Ausbildung

Förderung und Bildungsurlaub

Für viele unserer mehrtägigen Formate bekommst du zweierlei: Zeit und Geld. Als Bildungsurlaub kannst du bezahlt freigestellt werden, und je nach Bundesland gibt es zusätzlich einen Zuschuss. Hier steht, was für dich möglich ist und wo du es beantragst.

Trainer Pierre Boisson mit zwei Kursteilnehmer:innen im Seminar

Zwei Wege, die sich oft kombinieren lassen: Bildungsurlaub gibt dir bezahlte Tage für die Ausbildung, ein Zuschuss deines Bundeslandes senkt den Preis. Was zu dir passt, hängt vom Wohn- oder Arbeitsort, deiner beruflichen Situation und dem Format ab. Im Zweifel prüfen wir das mit dir.

Zeit: bezahlte Freistellung

Bildungsurlaub für deine Ausbildung

Bildungsurlaub (je nach Land auch Bildungszeit oder Bildungsfreistellung) bedeutet: Dein Arbeitgeber stellt dich für die Weiterbildung bezahlt frei, in der Regel fünf Tage im Jahr, teils bis zu zehn Tage am Stück. Fast alle Bundesländer haben dafür ein Gesetz. Nur in Bayern und Sachsen gibt es keins.

GFK Tanzparkett und die SK-Moderationsausbildung laufen bei uns über indito als anerkannten Träger. Dadurch ist der Bildungsurlaub dafür fast überall möglich, also in jedem Bundesland mit Bildungsurlaubsgesetz. Maßgeblich ist dein Arbeitsort.

Für die GFK-Trainer:innen-Ausbildung ist der Bildungsurlaub in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen, Saarland, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz anerkannt.

Deutschlandkarte mit den Bundesländern, in denen Bildungsurlaub möglich ist

So gehst du vor

  • Sprich früh mit deinem Arbeitgeber, meist musst du den Bildungsurlaub etwa sechs Wochen vor Beginn schriftlich beantragen.
  • Die Unterlagen zur Anerkennung bekommst du von uns. Schreib uns, welches Format und welches Bundesland es ist.
  • Geeignet vor allem für Angestellte, je nach Landesgesetz auch für Beamte und Auszubildende.

Geld: Zuschuss vom Land

Zuschüsse nach Bundesland

Viele Bundesländer bezuschussen berufliche Weiterbildung. Fast überall gilt die gleiche Reihenfolge: erst den Antrag stellen, dann verbindlich anmelden. Beträge und Fristen ändern sich, deshalb steht bei jedem Programm der offizielle Link. Prüf die Voraussetzungen dort, bevor du dich anmeldest.

  • Sachsen-Anhalt, WEITERBILDUNG individuell: bis zu 90 Prozent der Kosten, für Privatpersonen mit Bezug zu Sachsen-Anhalt. ib-sachsen-anhalt.de
  • Rheinland-Pfalz, QualiScheck: bis zu 1.500 Euro im Jahr, für Beschäftigte mit Bezug zu Rheinland-Pfalz, Antrag spätestens einen Monat vor Beginn. esf.rlp.de
  • Hamburg, Weiterbildungsbonus PLUS: 40 Prozent Zuschuss, maximal 750 Euro (ab 2.500 Euro Kosten bis zu 1.000 Euro), Antrag spätestens vier Wochen vor Beginn. Einzelcoaching ist ausgeschlossen. zwei-p.org
  • Brandenburg, Bildungsscheck (Weiterbildungsrichtlinie 2026): 60 Prozent Zuschuss für Beschäftigte in Brandenburg. ilb.de
  • Berlin, Bildungszeit: hier geht es um bezahlte Freistellung statt Geld, siehe Abschnitt Bildungsurlaub. berlin.de
  • Sachsen, SAB Berufliche Weiterbildung individuell: in der Regel 50 Prozent. Achtung: die Antragstellung ist wegen der Haushaltslage 2025/2026 derzeit ausgesetzt. sab.sachsen.de
  • Thüringen, Weiterbildungsscheck: bis zu 1.000 Euro. Achtung: die Antragstellung ist derzeit ausgesetzt, voraussichtlich wieder ab Herbst 2026. landesverwaltungsamt.thueringen.de

Dein Bundesland ist nicht dabei?

Nicht jedes Land hat ein solches Programm, und einige sind gerade pausiert. Schreib uns, dann schauen wir gemeinsam, was für deine Situation in Frage kommt.

Bundesweit: Solo-Selbstständige

KOMPASS für Solo-Selbstständige

KOMPASS ist ein bundesweites Programm aus dem ESF Plus für Solo-Selbstständige im Haupterwerb. Gefördert werden bis zu 90 Prozent der Weiterbildungskosten. Bei unseren Angebotspreisen sind das rechnerisch bis zu 3.150 Euro (90 Prozent von 3.500 Euro).

Hinweis (Stand Juli 2026): Die Ausgabe der Qualifizierungsschecks ist bundesweit begrenzt, voraussichtlich bis Oktober 2026. Wartelisten sind möglich. Prüf deine Eignung und den Ablauf vor der Anmeldung.

Für alle: Steuer

Weiterbildung von der Steuer absetzen

Beruflich veranlasste Weiterbildung kannst du in der Steuererklärung geltend machen: als Angestellte:r über die Werbungskosten, als Selbstständige:r über die Betriebsausgaben. Dazu zählen oft die Teilnahmegebühr, Fahrt- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsmittel.

Das ist kein Steuertipp und keine Beratung. Ob und in welcher Höhe es in deinem Fall geht, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung oder deinem Finanzamt.

Wenn du deinen Arbeitgeber fragst

So bekommst du eher ein Ja

  • Sei früh dran und gut vorbereitet. Nenn Termin, Umfang und den anerkannten Träger gleich mit.
  • Zeig den Nutzen fürs Team. Klare Kommunikation, weniger festgefahrene Konflikte und bessere Zusammenarbeit sind Argumente, die zählen.
  • Mach ein Angebot. Manchmal öffnet ein Kompromiss die Tür, etwa geteilte Kosten oder ein eigener Urlaubstag dazu.
  • Bleib dran. Ein erstes Nein ist oft nur ein Nein zum jetzigen Zeitpunkt.
Vier Personen arbeiten gemeinsam vor Flipcharts im Seminar

Dein nächster Schritt

Wir helfen dir mit den Unterlagen

Sag uns, welches Format dich interessiert und in welchem Bundesland du wohnst oder arbeitest. Dann sagen wir dir, welcher Weg für dich in Frage kommt, und liefern die Unterlagen für Arbeitgeber oder Antrag.

Schreib uns

Per Mail an office@impactinstitut.com oder über das Kontaktformular.

Alle Angaben ohne Gewähr. Förderprogramme, Anerkennungen und Fristen ändern sich. Maßgeblich ist immer die offizielle Stelle deines Bundeslandes.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner