4 Elemente

um Konflikte 
konstruktiv zu lösen

Bei einem Konflikt ist auf beiden Seiten der Wunsch gleich groß, verstanden und ernst genommen zu werden. Doch statt dass wir uns abwechselnd unser Anliegen klar mitteilen – bzw. aufmerksam zuhören –,  analysieren wir das Gehörte, machen Vorwürfe und suchen nach Schuldigen. Das führt nicht zu Verbindung, sondern entzweit uns eher noch weiter.

 

Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns dabei, uns in unserem Denken, Sprechen und Handeln auf das Wesentliche zu fokussieren. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und selbst schwierige Konflikte lösen sich oft wie von alleine auf.

Im Konflikt ist auf beiden Seiten der Wunsch gleich groß, verstanden und gehört zu werden. Meistens halten wir uns aber mit Analysen, Vorwürfen und der Suche nach Schuldigen auf, was nicht zu Verbindung führt sondern uns eher noch weiter entzweit.
Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns dabei, uns in unserem Denken, Sprechen und Handeln auf das Wesentliche zu fokussieren. So entsteht mehr Verständnis füreinander und selbst schwierige Konflikte lösen sich oft wie von alleine auf.

Besser kommunizieren mit den 4 Elementen der Gewaltfreien Kommunikation

  • Beobachten ohne zu bewerten
  • Fühlen ohne Schuld zuzuweisen
  • Bedürfnisse von Strategien trennen
  • Klare, konkrete Bitten äußern

 

Das klingt erstmal simpel, ist aber nicht immer leicht.

Deswegen hier ein paar Tipps für die einzelnen Elemente der GFK.

BEOBACHTEN: WAS IST WIRKLICH PASSIERT? WAS NEHME ICH WAHR?

Es ist eine hohe Kunst, klar zu benennen was mich stört – ohne es mit Urteilen zu verbinden. Viele Klärungsgespräche enden schon, bevor sie überhaupt begonnen haben. Und das nur, weil uns viel schneller „Du hast… / Du bist… / … macht man nicht!“ von den Lippen geht, als einfach zu beschreiben, was ich gesehen habe.

 

Wenn ich lerne, einfach nur klar zu benennen, woran genau ich mich reibe, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mein Gegenüber mir zuhört, statt sich zu rechtfertigen.

 

Mehr dazu in unserem Artikel “Beobachten ohne zu bewerten”.

2. GEFÜHLE: WIE FÜHLE ICH MICH? WIE FÜHLST DU DICH?

Gefühle führen ein Nischendasein in unserer Kultur. Und wenn man sich mit ihnen beschäftigt, sind die (eigenen) Urteile nicht weit. In der GFK geht es beimThema Gefühle aber gerade nicht um Weichspülrethorik, Betroffenheitsgedudel und esoterische Sprüche, sondern darum, das eigene, körperliche Feedbacksystem wieder zu beachten. Gefühle zeigen mir nämlich unmissverständlich an, wenn eines meiner Bedürfnisse erfüllt oder unerfüllt ist.

 

Wenn ich die Verbindung zu meinen Gefühlen wieder herstellen kann, merke ich schneller, wann und was ich brauche – und wo meine Grenzen sind. Und ich lerne, andere Menschen mit Ihren Gefühlen und den dahinter liegenden Bedürfnissen zu akzeptieren – auch wenn ich mit ihrem Handeln vielleicht nicht einverstanden bin.

 

Mehr dazu in unserem Artikel “Fühlen ohne Schuldzuweisung”.

3. BEDÜRFNISSE: WAS BRAUCHE ICH? WAS BRAUCHST DU?

Jeder von uns hat Bedürfnisse, die in Konflikten schmerzlich berührt werden. Wenn wir es schaffen, uns darauf zu konzentrieren, was wir brauchen, werden wir flexibler in dem, wie wir es uns erfüllen. Mehr Handlungsspielraum, mehr Leichtigkeit, weniger Stress sind die Folge.

 

Der Clou an Bedürfnissen ist, dass sie uns Menschen in die Wiege gelegt sind. Jeder von uns hat die gleichen Bedürfnisse. Entsprechend können wir uns recht einfach auf sie beziehen, um Konflikte zu klären. Denn Konflikte entstehen nicht auf der Ebene der Bedürfnisse, sondern immer nur bei den Strategien, die wir wählen, um uns Bedürfnisse zu erfüllen.

 

Mehr dazu in unserem Artikel “Bedürfnisse von Strategien” unterscheiden.

 

 

4. BITTEN: WAS HÄTTE ICH GERNE? WAS HÄTTEST DU GERNE?

Wir wissen schnell, was wir nicht wollen. Aber was wollen wir stattdessen? Meistens haben wir nur indirekte Bitten gelernt („Ich würde gerne mal wieder was unternehmen.“) oder brauchen geradezu einen Gedankenleser als Gegenüber, weil wir uns nicht trauen, offen zu sagen, was wir gerne hätten.

 

Wenn ich lerne, offene und klare Bitten zu formulieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich meine Bedürfnisse erfüllen. Wenn ich es schaffe,  bei meinem Gegenüber Bitten heraus zu hören, gewinne ich die Freiheit zurück, auch “Nein” zu sagen.

 

Mehr dazu in unserem Artikel “Klare, konkrete Bitten äußern”.

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Wenn du lernen willst, diese 4 Aspekte der Gewaltfreien Kommunikation bei dir und anderen klarer zu erkennen und zu kommunizieren, ist unser Grundlagenseminar zur Gewaltfreien Kommunikation das Richtige für dich. Wir beleuchten die Basics der erfolgreichen Kommunikation nach Marshall Rosenberg (GFK), üben an eigenen und fremden Beispielen die 3 Wege, um mit Konflikten konstruktiv umzugehen und packen einen Werkzeugkoffer, mit dem du auch nach dem Seminar noch weiter üben kannst.

 

Nähere Informationen zum GFK Grundlagenseminar findest du hier auf unserer Webseite.

 

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